Auf meinem gestrigen Tauchgang habe ich die Bekleidung etwas reduziert. Jetzt bin ich auf dem selben Level wie mit dem 2mm crushed Neopren. D.h. Bleimenge und Bekleidung haben sich beim Umstieg von 2mm crushed Neopren auf Trilaminat nicht geändert. Hätte ich von einem konventionellen 7mm Trocki auf den Trilaminat gewechselt, hätte das vermutlich einiges anders ausgesehen.
Aktuell als Sommerkonfiguration trage ich D12 ohne Blei, langärmliges Termoshirt, 200g Unterzieher (alt und daher wohl keine 200g mehr) sowie zwei paar Socken. Darüber der Trocki und Trockenhandschuhen und 7mm Kopfhaube. Das passt so ganz gut.
Ich war heute den zweiten Tauchgang mit dem neuen Bare Trilaminat HD TechDry Trocki machen. Schön lang und schön tief :-) Dieses mal war auch die zweite Armmanchette ok – d.h. sie sass nicht all zu eng. Der Freiwasserabstieg war auch kein Problem. Ich habe den Eindruck, das die Ein- und Auslassventile etwas weniger Power haben als die des Bare XCD2 was aber nicht weiter stört. Jetzt steht dann mal noch das abtapen der Armmanchetten-Trockihandschuhringe an, damit diese exponierteren Stellen möglichst lange halten. Ansonsten: wunschlos glücklich mit dem Anzug ;-)
Wie versprochen hier die ersten Eindrücke vom neuen Trocki, nachdem ich ihn gestern Abend im Zürichsee einweihen ging. Vorweg: der Anzug taucht sich coooool!
- Der Anzug ist einiges leichter – auch mit gefüllten Beintaschen – als der alte Bare XCD2.
- Das An- und Ausziehen braucht noch etwas Übung da der Reissverschluss anders verläuft als beim XCD2: er beginnt weiter unten und Endet fast schon auf dem Rücken.
- Ich muss mich wieder an die innenliegenden Armmanchetten gewöhnen. Sowohl beim An-/Ausziehen wie auch beim tauchen. Die eine Seite war gestern etwas eng aber wird schon werden.
- Die Luft im Anzug reagiert viel schneller als beim XCD2. Ist weniger träge.
- Die Bewegungsfreiheit gegenüber dem XCD2 ist massig grösser. Ich komme jetzt locker mit beiden Händen gleichzeitig an die Ventile bzw. sogar weiter runter als die Ventile.
- Wärmetechnisch hatte ich unter dem Anzug meinen dünnen Unterzieher (alter; ursprünglich 200g) sowie 3/4 Termohosen und ein langärmliges Termoshirt montiert. Das reichte gut um nicht kalt zu haben. Im Gegensatz dazu hatte ich mit dem XCD2 zu dieser Jahreszeit keine 3/4 Termohose an. Also minimal mehr anziehen als beim XCD2.
- Blei brauchte ich nicht mehr als mit dem XCD2 (2mm crushed Neopren). Bei obiger Konfiguration mit Doppel-12 Flasche habe ich somit gar kein Blei dabei. Mit dem Doppel-7 sind’s vermutlich wie bis anhin 2-3 kg V-Blei.
- Neopren Halsmanschette genial wie gewohnt.
Gleich geht’s das nächste mal ins Wasser mit dem Anzug. Hoffe ich kriege die eine Armmanchsette noch etwas besser hin, dass sie weniger/nicht drückt.
Endlich ist mein neuer Trocki finale eingetrudelt, nachdem Ihm vom Schneider noch eine zweite Beintasche einverleibt wurde. Seit gestern Abend bin ich somit stolzer Besitzer eines Bare Trilaminat HD Trockentauch-Anzuges. Dank an dieser Stelle an Bettina von der Dive-Academy die so ausdauernd bei der Montage des Trockenhandschuhsystemes war. Folgende Konfiguration habe ich für meinen neuen Trocki gewählt:
- Bare Trilaminat HD Anzug, Grösse M
- Zweite Bare-Beintasche
- Hosenträger
- Check-Up Handschuhsystem mit innenliegenden Manchetten sodass auch mit Nasshandschuhen getaucht werden kann
Heute Abend ist jetzt der erste Tauchgang mit dem neuen Anzug im Zürichsee angesagt. Roman steht mir bei :-) Für mich ist jetzt die grosse Frage, was ich darunter alles anziehen muss, da es mein erster Trilaminat-Anzug ist. Bisher bin ich mit dem Neopren-Trocki Bare XCD2-TechDry getaucht und da Neopren eine bessere Kälteisolation bietet, muss ich jetzt wohl mehr anziehen und somit die Bleimenge auch wieder neu ausloten. Ich hoffe, ich komme mit der “Wintervariante” durch. Erfahrungsberichte folgen hier zu gegebener Zeit.
Am Sonntag trafen wir uns bei herrlichem Sommerwetter erneut am Zürichsee (Tauchplatz "Grosser Parkplatz") um die letzten beiden Tauchgänge durchzuführen. Nach dem Zusammenbauen der Ausrüstung und dem Briefing ging es dann gleich wieder los mit Übungen. Im wesentlichen wurden schon bekannte Übungen wiederholt, um weiter Praxis zu bekommen:
- Ventril-Drill
- Ohne Luft-Situation
- Bouble-Check
- Grosse (80cuft) Stage-Flasche ablegen und wieder aufnehmen
- Von Stage weg-spoolen und wiederfinden / -aufnehmen der Stage
- Aufstieg am Ankerseil
- Boje freischwebend schiessen
- Gaswechsel freischwebend
- Einhaltung von Dekostops und Zeiten
- Zurück zum Ufer auf 6m mit Kompasspeilung
Auch diese beiden Tauchgänge haben wir hinter uns gebracht. Anschliessed gab es noch etwas Papierkrahm zu erledigen. Jetzt bleibt uns nur auf die zwei TDI-Brevets zu warten: bestanden. Die beiden Kurse waren aus meiner Sicht sehr gut. Ich konnte sowohl meine Ausrüstung wie auch meine eigenen Fähigkeiten verbessern. Alles in allem fühle ich mich jetzt langsam aber sicher sehr wohl mit der ganzen Tech-Ausrüstung. Die nächsten Monate heisst es jetzt fleissig üben, um die ganzen Techniken blind zu können, bevor es dann ggf. nächstes Jahr an einen TDI Extended Range oder gar einen Trimix-Kurs gehen kann. Kann diese Kurse jedem und jeder empfehlen, die gerne etwas neues sehen wollen bzw. etwas über das reine Sporttauchen hinaus schauen wollen.
Wie angekündigt waren Dani und ich diesen Sonntag erneut am Zürichsee (Tauchplatz: Grosser Parkplatz) um mit unseren beiden Instruktoren Martin und Evelyn die ersten beiden Tauchgänge ds TDI Decompresson Procedure Kurses zu absolvieren. Dabei wurden wir auf neue mit Übungen gefordert, welche wir in unserer "Padi-Karriere" so bis anhin noch nie gemacht hatten. Dabei habe ich wieder einiges gelernt und vor allem auch Selbstvertrauen und Sicherheit mit dem ganzen Equipment und den Tauchpraktiken bekommen.
Wir haben u.a. folgende Übungen gemacht:
- Das erste mal mit 80cuft (ca. 11 Liter) Alu-Stage getaucht (beide TGs)
- Wiederholtes ab- und anlegen der Stageflaschen (80cuft) auf 20m Tiefe
- Stage auf 20m deponieren, Spool (Leine) daran befestigen, "weg-spoolen" bis Stage ausser Sichtweite und Stage mit Leine wiederfinden
- Freiwasseraufstieg mit 80cuft Stage der Bojenkette nach
- Freiwassegaswechsel auf EAN50
- Deko-Boje im Freiwasser schiessen wärend auf Deko-Gas
- An Deko-Boje mit Kompasspeilung zum Ufer zurück
- "Ohne Luft"-Situation auf 40m Tiefe
- Mehrere Minuten auf 40m am Long-Hose (Luftversorgung an langem Schlauch) des Buddys tauchen
- Maskenwechsel auf 40m wärend Long-Hose-Tauchen
- Alternative Tauchstellungen für das Long-Hose-Tauchen auf 40m Tiefe
- Deko-Stops und erneutes Bojenschiessen
Wie Ihr seht, wurde es Dani und mir auch bei diesen beiden Tauchgängen nicht langweilig. Es ist interessant zu sehen, wie wir beide mit diesen Praktiken immer sicherer werden. Maskenwechsel auf 40m? So what! Boje schiessen? Na und. Sicher brauchen auch nach dem Kurs noch ne menge Übung, denn perfekt klappt das noch nicht, aber es klappt schon mal. ;-)
Nächsten Sonntag sind dann die letzten beiden Tauchgänge des Decompresson Procedure Kurses dran mit erneuten Übungen. Habe auch etwas gehört, das wir dann Maske im Freiwasser wechseln sollen... uaaaahhhh... das wird wieder was werden.
Die letzte Woche ist einiges in Sachen Tauchausbildung nach TDI gelaufen. Am 2. Theorieabend haben wir die Tauchgangsplanung mittels Bühlmann-Tabellen (inkl. Deko) besprochen sowie Software zum planen von Deko-Tauchgängen bzw. Tauchgängen mit mehr als einem Gas im Detail angeschaut. Das Programm, welches wir genauer angeschaut haben ist V-Planner.
Am Samstag ging es dann mit Doppel-12, Doppel-7 und 40cuft-Stage ab an den See - genauer gesagt an den TP "Grossen Parkplatz" am Zürichsee. Nach dem Zusammenbauen der eigenen Ausrüstung wurde erst mal die des Instruktors inspiziert. Dabei hat Martin - unser Instruktor - einige Details und Tips zur Ausrüstung gegeben - sehr interessant. Dann wurden unsere Ausrüstungen begutachtet und noch einige Verbesserungsvorschläge angebracht.
Wärend den beiden Tauchgängen wurden dann eine Übung am anderen gemacht:
- Ventil-Drill
- Ohne-Luft Situation
- Wiederfinden des Stageflaschendepots
- Deko an der 6m Stange mit EAN50
- wärend (simulierter) Deko an der Stange Maskenwechsel
- 20m horizontal Tauchen ohne Regler im Mund
- Stageflasche unter Wasser ablegen, an Ankerseil befestigen und wieder aufnehmen
- Maskenwechsel in 20m Tiefe
- Gaswechsel und Boje ab 12m mit Spool schwebend schiessen
War ein ganz schönes Programm für zwei Tauchgänge. Morgen nun stehen die nächsten zwei Tauchgänge an bei denen das Tauchen nach Tauchplan geübt wird mit scharfer Deko und entsprechenden Stageflaschen (EAN50) getaucht wird. Bin gespannt!
Bis jetzt finde ich den Kurs sehr gut, lernt man doch neue Sachen, die weit über das bisherige Padi-Knowhow /-praktiken hinausgehen. Viele Tips und Tricks für die fortgeschritteren Tauchpraktiken sind sehr interessant und haben auch schon zur Optimierung meiner Ausrüstung geführt.
Letzte Woche hat nun also der Kurs TDI Advanced Nitrox angefangen. Dani und ich machen diesen Kurs zusammen beim TDI-Instruktor Martin Weidmann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch gleich in die Theorie wo wir CMAS- und TDI-AdvancedNitrox Folien durch nahmen. Bereits bei diesem ersten Treffen gab es schon einige wertvolle Tipps zum Tauchen allgemein und zur Ausrüstung. Für mich interessant zu hören, das meine Ausrüstungsumbauten/-umstellungen der letzten Monate alle in die richtige Richtung gingen. So gibt es jetzt voraussichtlich noch Details zu ändern/ergänzen. Ebenfalls interessant war zu hören, das TDI (Technical Diving International) sich die letzten zwei Jahre sehr stark auf DIR (Do It Right) ausgerichtet hat und dies auch so vermittelt. Für Dani und mich, welche beide mehr oder weniger nach DIR tauchen, natürlich sehr interessant.
Heute Abend gibt es nun den 2. Theorieabend wo Dani und ich zum ersten mal mit den Bühlmann-Tabellen rechnen sollen, nachdem wir bis anhin immer die RGP-Tabellen und -wheels von Padi studieren durften. Am Samstag geht es dann bereits das erste mal ins Wasser.
Diese Woche ging es für den Divemaster nochmals zur Sache. Am Dienstag waren Dani und ich nochmals auf Erkundungstour am TP Matterhorn, über welchen wir unsere Karte und Beschreibung machten. In den unterschiedlichen Tauchführern war da immer die Rede von "der Wand". Wir beide sind an dem Tauchplatz schon viele male getaucht aber eine "Wand" war uns beiden nicht geläufig. Wir haben dann einen ca. 2m hohen Absatz gefunden, den man als "Wand" interpretieren kann. Natürlich wurden wir auch dieses mal nach dem Tauchgang zu richtig schön von Kopf bis Fuss verregnet.
Gestern dann nochmals ein paar Stunden in die DM-Arbeit investiert und alles schön zurecht gebüggelt und heute morgen dann das kämpfen mit den Farbausdrucken. Zu guter Letzt haben wir's aber noch ganz ordentlich hinbekommen: Hansjörg hat die Arbeit zumindest akzeptiert. Danke! ;-)
Anschliessend ging's dann noch zum Thai auf unseren erfolgreichen Divemaster-Abschluss anstossen und futtern. Dani und ich sind jetzt Divemasters! *yeaaa*
Mein persönliches Fazit des Kurses:
Ich fand den Kurs sehr lehrreich - überraschend lehrreich. Muss ganz ehrlich zugeben, das ich einige Sachen vor dem Kurs doch eher etwas unterschätzt hatte. Was sicher gut war, war das sowohl Dani wie auch ich gut vorbereitet in den Kurs starteten. Einerseits hatten wir beide schon eine Menge Taucherfahrung in Form geloggter Tauchgänge und andererseits hatten wir die Theorie bereits selbstständig durchgeachert. Kann jedem empfehlen, mit dem Durchlesen und -arbeiten der Theorie so früh wie möglich zu starten. Nur so war es möglich das ganze Programm in grad mal 2 Monaten als simulierte Divemaster-Ausbildung durchzuziehen. Anscheinend waren wir - laut Hansjörg - doch von der speditiveren Sorte. Aber sowohl Dani wie auch ich sind beide froh, das wir den Divemaster jetzt durch haben, denn gerade wegen dem hohen Tempo war es eine sehr intensive Zeit. Wir freuen uns auf unsere ersten Einsätze!
Heute Abend hatten wir nun also unseren letzten Tauchgang im Rahmen des Divemaster-Trainings. Angestanden ist der zweite und letzte Discover Local Diving (DLD). Hansjörg (IDC Staff) und Bettina (CD) haben sich dabei als Malediven-OWD-seit-zwei-Jahren- nicht-mehr-getaucht-Anfänger ausgegeben. Also schon war bereits damit klar, das es wohl keinen "lustigen" Tauchgang wird. Nach dem obligaten Briefing ging' s unter in die Sust tauchen. Bereits da fingen die Probleme an, mit so Sachen wie das Dani (unabsichtlich) keinen Trockischlauch montiert hatte: er weiss nun, was ein Anzug-Squeeze ist ;-) Sorry Dani, das musste sein.
Die eigentlichen Tauchgänge waren so eingeteilt, das Dani die Bettina durch die Sust führten "durfte" und meine Wenigkeit sich um Hansjörg kömmern durfte. Während unseren beiden Tauchgängen, hatten Dani und ich mit allerleih Tücken zu kämpfen.
Dani war dieses mal wohl "stark gefordert". Auch ich war mit meiner Leistung nicht restlos zufrieden aber immerhin war es Weeeeelten besser als der erste DLD. Sowohl Dani wie auch ich haben unsere Aufgabe aber (anscheinend) gut gelösst und haben somit den letzten DM-Tauchgang erfolgreich hinter uns gebracht.
Nach dem Debriefing durch Bettina und Hansjörg stand dann noch einiges an Papierkrahm an.
Somit bleibt uns für den Abschluss des Divemasters nur noch ein Punkt: die Tauchplatzkarte und Notfallplan. Diese werden wir nächsten Donnerstag präsentieren und damit den letzten Punkt erfüllt haben.
Bei unserem zweiten Hallenbad-Training ging es darum, das Dani und ich abwechselnd Divemaster und Assistant Instructor spielen mussten (bzw. "durften"). Dazu hatten wir zwei professionelle Schüler: Elsbeth (IDC Staff) und Dani (Divemaster). Jeweils einer von uns beiden spielte den Divemaster und musste die "Schüler" unter kontrolle/aufsicht behalten, während der andere als Assistant Instructor mit jeweils einem Schüler auf's mal sog. "Mastery-Learning" (Wiederholen zwecks Festigung der Fertigkeiten) betrieb. Davor war jeweils noch Vorführen der entsprechenden Fertigkeit (Skill) in Demo-Qualität gefragt. Hansjörg wies die Schüler dann jeweils hinter unserem Rücken an, entsprechende Fehler einzubauen, welche wir bemerken und korrigieren mussten.
Diese Übungen gingen ganz bewusst über die eines Divemaster hinaus. Hansjörg entschloss sich zu dieser Art Übungen, da Dani und ich schon relativ weit seien und die Skills sowiso schon beim ersten mal Hallenbad erfüllt hätten. Dieses Training würde und beiden mehr bringen als "nur" Fertigkeiten und Supervision übten. Damit sollte er definitv recht behalten. ;-)
Bevor es allerdings an diese Aufgaben ging, standen noch die 400m schwimmen auf dem Programm. Dies war gleichzeitig die letzte, ausstehende Disziplin aus den "olympischen" die wir noch zu bestreiten hatten. Sowohl Dani wie auch ich hatten wohl beide ziehmlichen Respekt vor der Übung. Ich mach's kurz: wir haben die Distanz beide in 10:20 geschaft, was uns nochmals 3 Punkte gab. Somit haben wir beide mit 15 von 20 Punkten bestanden (12 Punkte sind Minimum).
Als Abschluss des heutigen Hallenbadtrainings standen dann noch ein paar Rescue-Übungen zum wiederholen an - inkl. "Übung 7". Dann noch aufräumen und Logbuch schreiben.
Ich für mich fand den heutigen Tag wirklich, wirklich gut und ich merkte, das ich heute sehr viel gelernt hatte und auch viel Sicherheit gewann. Insbesondere das "erweiterte Training" das es uns ermöglichte mit "Schülern" zu arbeiten hab mir enorm Erfahrung und Sicherheit. Danke Hansjörg - fühle mich langsam aber sicher "bereit"! Nichts desto trotz merke ich den heutigen Tag ganz schön in den Gliedern. Wird wohl nicht sehr spät werden heute ;-)
Hier noch ein paar Bilder der Rescue-Übungen....
Wie weiter?
Danie und ich haben noch die zwei letzten Divemaster-Traktanden: 1. Tauchplatzbeschreibung und -karte vom Matterhorn fertigstellen und abgeben und 2. den sog. "Knackentauchgang" in Form eines Discover Local Diving (DLD) Tauchganges jeweils unter vier Augen mit Hansjörg. Beides ist für die nächsten zwei Wochen vorgesehen, sodass wir den Terminplan mit DM-Abschluss bis Ende Februar wohl definitiv einhalten werden.
Sodele, auch heute ging es wieder für den DM ins Wasser. Die zuvor geschrieben, waren heute bei Dani und mir auf dem Programm, die Messdaten für den Tauchplatz "Matterhorn" aufzunehmen um damit jetzt anschliessend eine UW-Karte inkl. Notfallplan etc. zu erarbeiten. Das war eigentlich noch ganz lustig. Denke wenn das Wetter besser mitgespielt hätte, dann war das noch lustiger gewesen. So ein bisschen messen, dann Essen und sonnen, dann wieder messen stelle ich mir gemütlich vor. Zu dieser Jahreszeit bei Regen mit 5° Wassertemperatur war's aber definitiv A.....kalt !! Aber wir haben das jetzt hinter uns gebracht und der Rest dieser Aufgabe erfolgt dann am PC im warmen Zuhause. :) Bilder? Nö, gibts heute keine - ätschi
Nachdem gestern Abend nicht so mein Tag war, ging es heute beim praktischen Teil doch wieder relativ gut (für mich). Gleich vorweg: Bilder gibts hier...
Als erstes stand die dritte Disziplin der Olympischen auf dem Prgramm: 100m schleppen mit voller Ausrüstung (Trocki, Blei, Flaschen, etc.). War durften dies im angenehm warmen Seewasser (ca. 5°) machen. Sowohl Dani wie auch ich waren nach der Schlepperei erst mal ziehmlich hinüber. Mti den Zeiten von 2:40 (Dani) und 2:50 (Marc) konnten wir aber noch gute 4 Punkte holen und haben damit beide die benötigten 12 Punkte. Als letzten müssen wir nächsten Samstag im Hallenbad noch die 400m schwimmen aber da wir die Punkte bereits haben, ist die Zeit völlig egal (aber man will ja trotzdem noch das eine oder andere Pünktchen holen ;-) ).
Anschliessend schnappten wir die Boje und Tauchen zur Übungsplattform auf 8m Tiefe wo wir diese befestigten. Nun waren die zwei OWD-Übungen "Hoovern" und "Maske ab- und wieder anziehen" angesagt. Immer einer machte die Supervision inkl. entsprechender Sicherung mit Fini- oder Occtopus-Schlauch und der andere machte die Übung so gut es ging in Demoqualität. Insbesondere Maske abziehen war bei den nicht gerade sommerlichen 5° ein echter Schocker, sodass es einem kurz der Atem wegblieb. Anschliessend noch autauchen um anschliessend wieder ohne Referenz abzutauchen und dann ging es auch schon gleich mit den Rescue-Übungen los.
Erst mal "Taucher an der Oberfläche in Panik". Also abtauchen, unten durch und von hinten an der Flasche packen und beruhigen. Als nächstes war dann "bewusstloser Taucher unter wasser bergen" angesagt. Dabei ging es darum, den Taucher so sicher als möglich vom Grund an die Oberfläche zu bringen. Den Abschluss machte dann die Übung 7 des Rescue's bei welchem man einen bewusstlosen Taucher an der Oberfläche beatmen und an Land bringen muss, wärend dem man seine und die eigene Ausrüstung auszog - natürlich alles wärend man beatmet. Der Haken hier war dann, das wir doch langsam kalte Hände hatten und dann noch mit den Trockenhandschuhen die ganze Ausrüstung zu zerlegen... naja. Es ging so knapp noch.
Dann nach gut 2h im Wasser hatten wir's für heute auch "schon" geschaft und eine "heissi Schoggi" war fällig. Morgen gehen Dani und ich jetzt die Messungen für die UW-Karte des Tauchplatzes "Matterhorn" in Herrliberg aufnehmen. Seile, Blei etc. ist eingepackt.
Gestern Abend hatten wir nun also unseren letzten Theorieabend auf dem Programm, bei welchem es die beiden Themen "Tauchfertigkeiten" und "Dekompressionstheorie" abzuschliessen galt. Das schwierigere Thema war wohl die Deko da hier auch die RDP-Tabelle wie auch das Wheel gefragt war. "Ohoh - das Wheel" waren meine ersten Gedanken. Erstaundlicherweise hatte ich bei diesem Thema aber viel weniger Probleme als bei den verhältnismässig einfachen "Tauchfertigkeiten". So musste ich hier sogar die Extrarunde über die B-Fragen einlegen *hüstel*. Lag aber wohl hauptsächlich daran, das es gestern irgendwie einfach nicht so mein Tag bzw. Abend war. Zu guter letzt haben aber sowohl Dani wie auch ich die letzten Theorieprüfungen erfolgreich abgeschlossen. Jupieee - wieder etwas zum abhaken ;) Dani hat zusätzlich noch die Nitrox-Theorie und somit das Nitrox 2 Brevet abgeschlossen - gratuliere!
In einer halben Stunde geht es jetzt wieder los zur Dive Academy wo heute Freiwasser auf dem Programm steht. Wir werden einige Stunden lang sowohl OWD- wie auch Rescue-Übungen simulieren und a) den entsprechenden Stoff wieder aufzufrischen und b) zu sehen, wie/was man bei diesen Kursen so als Divemaster zu tun hat. Na dann: los gehts! ...könnte dann allerdings etwas frisch werden...
Wir waren gestern mal wieder am Divemastern :-) Zu Beginn war gleich mal das Thema, das wir unseren Terminplan noch etwas komprimieren, sodass Dani und ich neu bereits Ende Februar brevetierte Divemasters sein sollten - vorausgesetzt, auch die Gesundheit von allen spielt mit. Warum? Unser Instruktur Hansjörg hat Anfangs März bereits einen ersten, grösseren Open Water Kurs bei welchem er uns gerne mit im Wasser haben würde. Dies bedingt allerdings, das wir dann bereits brevetiert sind. Jetzt heisst es also "Gas geben" mit Karte und den restlichen, offenen Pendenzen.
Anschliessend ging es dann an die Theorieprüfung "Ausrüstung", welche nicht übermässig schwierig war und entsprechend relativ zügig durch war. Dann war Dani mit seinem DLD-Briefing an der Reihe, welches Er ganz ordentlich hinbekommen hat. Vor dem eigentlichen DLD-Tauchgang war dann noch etwas navigieren angesagt: wir sollten mittels Kompass 30 Flossenschlägen in den See raus und mit Umkehrkurs wieder genau an den Ausgangpunkt zurück. Wie soll ich sagen: verbesserungsbedürftig - aber wir werden das nochmals üben können ;-)
Dann war es soweit und es ging los mit dem von Dani geführten DLD. Diesmal durfte ich mich etwas doof anstellen. Auch Dani hatte sehr viel zu tun wärend diesem TG. Dani hat das zwar (aus meiner Sicht) einiges besser hinbekommen, als ich vor einer Woche, aber er meinte selbst: das war harte Arbeit - kein schöner Tauchgang! Und ja: ich weiss genau was er meint ;-)
Dieses Wochenende ist mal etwas DM-Pause und entsprechend stehen bei mir einige Fun-Dives auf dem Programm, bevor es dann am Freitag in einer Woche mit Prüfungen weitergeht. Gleich am Samstag ist dann OWD- und Rescue-Freiwassertraining angesagt und am Sonntag wollen Dani und ich Zwecks Tauchplatzkarte das Matterhorn vermessen gehen. Gibt dann also ein totales DM-Weekend. Eine Woche später noch zum 2. mal in den Pool und dann sollten wir so langsam durch sein (wohl im doppelten Sinn).
Gestern war mal wieder ein Divemaster-Termin. Auf dem Programm: Theorieprüfung über die "physiologie des Tauchens" und anschliessend ein von mir geführter / organisierter "Discover Local Diving" (DLD) bei welchem Hansjörg und Dani zwei Noob's spielten, welche vor 10 Jahren auf den Malediven Ihr OWD-Brevet gemacht hatten.
Die Theorieprüfung ging soweit relativ gut über die Bühne - war anscheinend gut genug vorbereitet. Einzig die Fragestellungen, welcher Name jetzt zu welcher Art von Lungenverletzung gehört, muss ich nochmals anschauen. Ist aber auch nicht wirklich wichtig, da es für das Notfallmanagement keinen Unterschied macht.
Beim DLD sah es nicht ganz so easy aus. Briefing war soweit alles ok, ausser das ich es etwas zu lange gemacht habe. Für das erste mal aber ok. Am Tauchplatz angekommen, war dann Schneefall bei Minusgraden angesagt. Bleitaschen waren schon vor dem Zusammenbauen gefrohren, da sie vom letzten TG her immer noch feucht waren. Der grösste Teils des simulierten DLD-Tauchganges ging nicht soooo schlecht. Während des TG hatte ich dann echt viel zu tun. 
Hansjörg meinte zwar, das ich das für mein erstes mal gut hinbekommen hätte, jedoch bin ich selbst schon anderer Meinung bzw. mit meiner Leistung definitiv nicht zufrieden. Er hatte aber sicher recht, als Er meinte, das werde für mich kein schöner TG sondern "Arbeit". War fix und fertig nach dem TG.
Gestern wie auch schon zuvor war immer wieder das Thema, wie super Mühsam bzw. schwierig das Tauchen mit Anfängern wie z.B. innerhalb eines OWD-Kurses ist und das man da eigentlich mit allem rechnen muss. Der gestrige TG war laut Hansjörg eher eine abgeschwächte Form der realen Schulungstauchgängen. Das stimmt mich irgendwie etwas nachdenklich, ob ich die Schulerei dann wirklich auf mich nehmen werde. Im Moment habe ich von den Erzählungen her eher den Eindruck, das Schulen bzw. Übungstauchgänge der absolute Horror sein werden. Irgendwie nicht gerade sehr "anmächelig". Aber evtl. wird sich diese Einstellung / Einschätzung ja dann noch ändern.
Jetzt ist bei mir erst mal wieder etwas Theoriebüffeln angesagt, da wir nächsten Dienstag die nächste Prüfung haben: "Ausrüstung". Sollte wohl nicht mehr allzu heftig werden. Anschliessend wird dann Dani das Vergnügen haben, einen DLD durchzuführen. VIEL SPASS! :)
Wir haben also gestern tatsächlich unseren ersten Hallenbad-Termin hinter uns gebracht. War schon ein komisches Gefühl, nach so langer Zeit wieder das ganze Tauchgerödel in ein Hallenbar zu schleppen und dann mit einem Nassanzug rein zu hüpfen - aber alles der Reihe nach.
Als erstes futterten wir gleich ne Banane und kippten uns Magnesiumpulver rein, da der erste Teil der "olympischen Disziplinen" auf dem Programm stand. So hiess es Maske, Schnorchel und Flossen unter den Arm und in den Pool zum 800m schnorcheln. Wir waren nicht gerade Raketen bei der Übung aber immerhin gabs noch 3 Punkte und das ohne einen Krampf. Anschliessend dann noch etwas relaxen beim 15 Minuten "Wassertreten" (=im Wasser liegen). Damit hatten wie auch schon die ersten 8 Punkte von 12, welche wir für den Abschluss der Olympischen brauchen, geholt.
Anschliessend ging es erst mal wieder aus dem Wasser: Ausrüstung zusammenbauen war angesagt und das in Demo-Qualität. So um 12 Uhr ging es dann endlich mit dem grossen Schritt vorwärts rein in den Pool. Kahm mir vor wie der gröbste Anfänger nur schon beim grossen Schritt vorwärts. Ihr glaubt ja gar nicht, wie schwehr das Teil auf einmal wird, wenn man es als Demo machen soll! Die weiteren Skills folgten dann einer nach dem anderen. Mit jedem Skill wurde es etwas leicher eine Demo davon zu machen.
Nach den ganzen Skills wechselten wir nochmals die Flaschen, da wir uns ein erstes mal am Ausrüstungstausch unter Wechselatmung versuchen wollten. Gesagt getan. Den einzigen Plan, den wir uns gefasst hatten: Blei an den Bleigurt, Ausrüstung abziehen und vor uns auf den Boden legen, drum rum schwimmen und das andere anlegen. War ja nicht gerade der Hammerplan wodurch wir auch alle damit rechneten dass das relativ schnell in die Hosen gehen musste. So gingen wir runter, ich nahm meinen Automaten raus, bekahm etwas Luft von Dani und zog mal mein Jacket aus und legte es vor mir auf den Hallenbadboden. Dani machte das selbe. Wieder kurz etwas Luft aufgetankt tauschten wir unsere positionen. Dani lag auf mein Jacket und schloff in die Träger wärend ich Ihm mal wieder Luft gab. Dann das selbe umgekehrt und fertig. Huch! Ähm, ok - das hätten wir wohl. Wir waren alle etwas überrascht, dass das gleich beim ersten Versuch klappte und das auch noch relativ schnell. Nach ca. 5-10 Minuten waren wir bereits wieder aus dem Pool und machten uns ans Zusammenräumen. Kurz nach 16 Uhr waren wir dann wieder abfahrbereit zur Dive Academy .
Als nächstes geht es jetzt am Donnerstag Abend mit der Theorie-Prüfung "Physiologie" weiter. Das zweite wirklich grosse Theorie-Thema. Anschliessend darf ich für Dani und Hansjörg einen "geführten Tauchgang" am Riff Williams nach Lehrbuch (mit Briefing etc.) machen. Sind wir mal gespannt... 
Fotos u.a. unseres ersten Hallenbad-Tages gibt es hier...
Bin eben von einem weiteren DM-Abend zurück. Heute haben wir das Theme "Physik" abgeschlossen. Anschliessend wurde die Theorie und das praktische Beispiel der Breifings für geführte Tauchgänge durchgegangen. Das ganze haben wir dann anhand eines Nachttauchganges in Horgen (Schulungs-TP: "Sust") umgesetzt. Mit dem Thema "Physik" haben wir sicher eines der gröberen Themen hinter uns *uff* und so folgt nächsten Donnerstag das zweite, grosse Thema: "Die Physiologie". Anschliessend an diese Theorie darf ich dann am Riff William einen geführten Tauchgang "organiseren". Bin ja mal gespannt, ob ich das vergeige ;) Ah ja: am Samstag steht "Hallenbad 1" auf dem Programm. Da werden wir die Skills sowie den ersten Teil der Olympischen machen.
Gestern hatten wir also den 2. Theorieabend für den Divemaster. Dabei haben wir die Kontrollfragen von Kapitel 2-9 aus dem Divemaster-Manual besprochen und anschliessend die entsprechenden drei Prüfungen ausgefüllt. Sowohl Dani wie auch ich haben alle drei Prüfungen erfüllt. Nächsten Mittwoch folgt dann das erste Thema "Physik" aus der Encyklopedie. Dies ist wohl einiges schwieriger als das DM-Manual, und darum heisst es dieses Weekend wohl lernen, lernen und nochmals lernen. Anschliessend zur Theorie mit der entsprechenden Prüfung werden wir noch den Checkdive für den "Nachttauchgang" machen. Geplant ist ihn direkt bei der Dive Academy in Horgen am TP "Sust" zu machen. Das nächste Weekend ist dann auch schon der erste Hallenbad-Termin. Es geht also jetzt Schlag auf Schlag. Bis Ende März sollten wir mit dem Divemaster dann durch sein - so der Plan. :-)
Heute hatten wir unseren ersten Theorieabend. Dabei haben wir vom DM-Manual das erste Kapitel besprochen und abgegeben. Anschliessend wurde der Kursablauf besprochen sowie der Terminplan aufgestellt. Dies zufolge haben wir im Januar und Februar ziehmlich viel vor. März ist dann als reserve eingerechnet sodass wir voraussichtlich bis April mit dem Divemaster durch sein werden. Wir werden am 8. Januar das ganze restliche DM-Manual besprechen und gleich die drei Prüfungen zu diesem ablegen. Somit haben wir dann mal 3 von 8 Themen abgeschlossen. Für eine Tauchplatzkarte haben wir uns den Tauchplatz "Matterhorn" am linken Zürichseeufer ausgesucht, da Dani und ich diesen schon kennen und er nicht all zu weit weg ist.